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Unpolitisches, unparteiisches - bsp. Beiträge zum Feuerwerken oder zum Tauchen

Ein Rant gegen die Open Source Rants

15. April 2014 - 7:27 |

War ja klar: Jetzt wird gegen Open Source Software allgemein geranted. Als ob der OpenSSL-Bug eine Folge von "Open Source" vs "Closed Source" wäre. Java, Flash & Co habt ihr mitbekommen, oder? Das mit den tonnenweise Sicherheitslücken ... Oder im Internet Explorer, in Windows oder aktuell "Goto Fail" bei Apple?

Open Source ist nicht fehlerfrei. Sie hat das Potential besser zu sein als Closed Source - weil Reviews einfacher möglich sind, weil Tester sich einfach eine Kopie ziehen und evaluieren können (ich habe schon Sicherheitsfehler in Open Source gesucht und gefunden und ich konnte es NUR deshalb, weil es Open Source war). Aber sie ist es nicht notwendigerweise. Auch Open Source Software hat Fehler.

JEDE Software hat Fehler. Das ist einfach so. Das ist keine Entschuldigung - ein Bug ist ärgerlich, er sollte nicht passieren, wir müssen daraus lernen und uns mehr Mühe geben, ihn in Zukunft zu vermeiden. Aber Open Source oder Closed Source - das ändert an "es gibt Fehler" einfach mal gar nichts.

Ihr wollt mehr Sicherheit für zentrale Software? Okay. Dann spendet Geld an die Open Source Projekte oder (mein Favorit aktuell!) spendet Geld an Bug Bounty Programme. (Ganz ernsthaft: Bug Bounty Programme sind eine wirklich wundere Möglichkeit Sicherheitsfehler suchen zu lassen ;) )

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Sehr geehrter Bundesvorstand der Humanistischen Union,
sehr geehrte Damen und Herren,

Heute lag die "Vorgänge - Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik" in meinem Briefkasten. Ich bin Mitglied der "Humanistischen Union" und die HU gibt die Zeitschrift mit heraus.

Beim durchblättern habe ich mich geärgert. Artikel über die Zukunft des Verfassungsschutzes, veröffentlicht in der heißen Phase des Wahlkampfes - und die Herausgeber reden nur mit den Bundestagsfraktionen. Was soll das?

Politische Veränderung kann es nur geben, wenn wir bereit sind, Politik zu öffnen. Die 5 Parteien stellen ein kleines Oligopol dar. Die Erfahrungen aus den letzten 65 Jahren BRD und aus zig Jahren Wirtschaft zeigen aber, dass es in Oligopolen niemals eine echte Fortentwicklung geben kann - Innovation, Wettbewerb und Veränderung der Strukturen entsteht immer nur dann, wenn neue Wettbewerber auf den Markt kommen.
Das ist meiner Meinung nach auch der große Verdienst der Grünen. Sie haben durch ihre Existenz eine Veränderung der Parteienlandschaft herbeigeführt und politische Traditionen hinterfragt. Ganz ernst gemeint meinen Dank dafür - leider haben sie damit wieder aufgehört, eine neue Partei müsste die Arbeit fortführen. So ist Politik nun mal, so sind Menschen. Niemand kann immer nur Veränderungen erzeugen, jeder will irgendwann mal das Erreichte auch genießen. Read more »

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Warum man die Piraten braucht?

20. Mai 2013 - 11:16 |

  • Über mehrere Legislaturperioden wurden Parlament und Rechnungshof über den Euro-Hawk belogen. Beteiligt? Nahezu alle Parteien. Liebe CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP ... spart euch eure Aufregung, sie ist unglaubwürdig. Wir können hier nicht länger Fehler an einzelnen Personen festmachen. Es ist ein systematisches Problem. Wir müssen das Verhältnis zwischen Ministerien und Bundestag grundsätzlich verändern, sehr viel mehr Meldepflichten schaffen, persönliche Verantwortlichkeit auf allen Ebenen einführen und durch TRANSPARENZ wirken.
  • Der stehtige Abbau von Bürgerrechten läuft über alle Parteien, in Ländern und im Bund. Linke, FDP, Grüne ... mehr Videoüberwachung, Demonstranten ausspähen, Trojaner einführen, Versammlungsrecht verschärfen, etc
    Wir sammeln bereits jetzt mehr Daten über JEDEN Menschen, als es in Büchern wie 1984 vorgesehen wurde. Denunzianten braucht es dafür gar nicht mehr, die ständige Überwachung von Emails, Verbindungsdaten, etc reicht dafür völlig aus.
    Und was passiert damit? Eine bessere Bekämpfung von Verbrechen scheitert an unzureichender Ausbildung und Ausstattung von Polizeibehörden, die Gelder aus Überwachungsmaßnahmen ließen sich da deutlich besser einsätzen. Stattdessen erreichen wir ein Panoptikum, in dem das ständige Gefühl der Überwachung dazu führt, dass Hilfe gegenüber Fremden ein Fremdwort wird und Misstrauen überhand nimmt.
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Windows 8 und Tablet-Notebook

7. Mai 2013 - 13:08 |

Mal ehrlich ... wer ist auf die Idee gekommen, Tablet-/Handy-Bedienkonzepte auf einen PC/Notebook zu übertragen? Das sind unterschiedliche Geräte. Was auf einem Handy funktioniert, geht auf einem PC / Notebook noch lange nicht. Und ich will es auch nicht. Mein Notebook ist ein Notebook - ich will es NICHT wie ein Handy bedienen.

Andersrum funktioniert es auch nicht.

Liebe Produktmanager ... nur weil etwas in Markt A gut funktioniert, muss man es noch lange nicht auf Markt B übertragen. Danke.

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Der Tag hat 24 Stunden

4. Mai 2013 - 15:56 |

und jede Minute kann nur einmal benützt werden. Jeder muss mal schlafen, braucht Zeit für Körperhygiene und Ernährung, hat einen Job ... jede Sekunde, die wir damit verbringen, sinnlose Debatten zu führen, uns um uns selbst zu drehen, unseren eigenen Schwänzen nachzujagen oder uns gegenseitig zu beleidigen, machen wir nichts produktives.

Das BKA kauft einen verfassungswidrigen Trojaner, mit der BDA können Passwörter abgefragt werden, die Telekom zerstört die Netzneutralität, Terrorismus wird von Hysterikern als Anlass missbraucht, alles und jeden zu überwachen ... wir haben genug zu tun.

Es ist Zeit, dass wir unsere vierundzwanzig Stunden sinnvoll einsetzen.

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Kennt jemand ein gutes Mailprogramm?

13. April 2013 - 11:47 |

Kennt jemand zufälligerweise ein gutes E-Mail-Programm? Bedingungen:

  • Unterstützung für CardDAV-Adressbücher
  • Unterstützung für OpenPGP/GnuPG
  • Unterstützung für mehrere IMAP-Postfächer, Unterordner - und v.A. große Ordner (ein paar Gigabyte)
  • Offline-Bereitstellung von Nachrichten - ja, es ist IMAP, aber es muss nicht immer alles neu herunterladen ;-)
  • Lauffähig unter Windows und Linux

Und jetzt schreibt bitte niemand Thunderbird. Das Programm schmiert bei großen Postfächern regelmäßig ab.

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Am 09.11.2012 war die Absolventenfeier des Wilhelm-Schickhardt-Institutes der Universität Tübingen. Auf Einladung der Fakultät habe ich dort die Absolventenrede gehalten, Schwerpunkt der Rede war die gesellschaftliche Verantwortung der Informatik.

Auf Bitte eines Kommilitonen hier das Manuskript, wie immer gilt das gesprochene Wort. Read more »

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Kurz angemerkt: Kandidat oder Bundesvorstand?

26. November 2012 - 14:26 |

Mitglieder des Bundesvorstandes der Piratenpartei sollen v.A. die Partei repräsentieren. Kandidaten für den Bundestag müssen ihre inhaltlichen Überzeugungen präsentieren und darstellen, wie sie später im Bundestag abstimmen würden.

Gelegentlich kann dies für Probleme sorgen, wenn man eine Doppelfunktion innehat. So sind bspw. Äußerungen für einen Bundesvorstand problematisch, wenn darin deutlich über die Programmatik der Bundespartei hinausgegangen wird. Oder wenn es in einzelnen Punkten Abweichungen von der Parteihaltung gibt.

Ich werde mich in Zukunft öffentlich vor Allem als Kandidat äußern. Ich werde dies natürlich anmerken, bitte dies aber auch zu berücksichtigen. Die Kandidaten schulden es den Wählern, dass diese abwägen können, wie sich ein MdB gegebenenfalls verhalten würde. Dies gehört mit zur politischen Transparenz, die wir als Partei ja fordern.

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In den letzten beiden Wochen habe ich ein paar Gespräche mit Piraten, mit meiner Familie und mit Freunden geführt. Jetzt habe ich mich entschieden.

Ich will für den Bundestag kandidieren. Und ich will dies sowohl direkt in "meinem" Wahlkreis 290/Tübingen machen als auch auf einem der vorderen Listenplätze in Baden-Württemberg.

Ausführliche Begründungen über meine Beweggründe und Ziele werde ich nach und nach veröffentlichen. Der derzeitige Stand meiner Kandidaturbegründung findet sich im Piratenwiki :-)

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Da dies in letzter Zeit immer wieder für Irritationen gesorgt hat: Nein, ich wohne nicht in Berlin. Ich wohne in Tübingen. Tübingen liegt ganz in der Mitte von Baden-Württemberg. (Der geografische Mittelpunkt von BaWü ist ein paar hundert Meter von meiner Wohnung entfernt).

Im Gegensatz zu den Vorständen anderer Parteien arbeiten die Vorstände der Piratenpartei rein ehrenamtlich und keiner von uns sitzt im Bundestag. Aber irgendwoher muss das Geld noch kommen - wir haben also noch Jobs nebenher. In meinem Fall ist das eine 75%-Stelle als Softwareentwickler in Tübingen. Ein Umzug nach Berlin wäre also schwierig und ist derzeit nicht geplant.

Wann bin ich in Berlin? Relativ regelmäßig. In manchen Monaten etliche Male, es gab aber auch schon einen Monat ohne Berlinausflug. Zum Teil mal einen halben Tag, manchmal auch eine Woche. Je nach Terminkalender lässt sich ein Ausflug kurzfristig einrichten oder eben nicht. Aber die Termine liegen mittlerweile im ganzen Bundesgebiet verstreut - nächste Woche bspw. in Baden-Baden, Köln/Düsseldorf, Tübingen, Stuttgart, Berlin und im Schwarzwald - und ich versuche Ausflüge für einzelne Gespräche zu vermeiden. (Es lohnt sich nur begrenzt 7h im Zug zu sitzen, 30min zu reden und wieder 7h zurück zu fahren). Und ja, die Zeiten in Berlin sind normalerweise eng mit Terminen gefüllt.

Entsprechend sind Interviews oder Gespräche via Email oder Telefon relativ problemlos, Treffen in Berlin richten sich nach meinem Terminkalender und solche in Tübingen sind normalerweise problemlos.

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