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Gestern war die lange angekündigte Tagblatt Debatte zur Zukunft der Innenstadt Tübingens. Eigentlich war auch die Anwesenheit von Oberbürgermeister Boris Palmer angekündigt. Aber wie so oft zog der eine Talkshow zu Bundesthemen der Debatte über die Zukunft der eigenen Stadt vor. Ich persönlich sehe den Aufgabenschwerpunkt eines Oberbürgermeisters ja eher in der Kommune und der Region als im Bund… Aber was solls, Baubürgermeister Soehlke hat Palmer mehr als würdig vertreten. Soehlke hat, wie übrigens alle Podiumsteilnehmer, erfreulich wenig dogmatisch geredet. Insofern war die Illner-Talkshow vermutlich ein Glücksfall für Tübingen.

Insgesamt fand ich das Podium aber nur begrenzt interessant. Sicher, man wollte keinen großen Dissenz darstellen sondern sich in Einvernehmlichkeit üben. Aber auch bei einer einvernehmlichen Debatte kann man stärker in die Tiefe gehen oder zumindest etwas konkreter werden.

Ich habe aus der Debatte mitgenommen, dass die Innenstadt ein neues Gesamtkonzept braucht. Sie muss sich zu einer Art „Flaniermeile“ weiterentwickeln. Ein Gesamtwerk, dass eben nicht mehr nur aus einer Ansammlung einzelner Geschäfte besteht, sondern einen erfreulichen Nachmittag oder einen verlängerten Abend in der Stadt ermöglicht. Read more »

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Tübinger Themen

6. Juli 2012 - 9:34 |

Gestern war ich auf einer Debattenrunde in Tübingen. Es ging dort um Tübingen in 20 Jahren - Träume und Alpträume. Das Konzept war durchaus interessant, nach den Impulsreferaten (8 Impulsgebern à 5min) wurden die Stühle vorne geräumt, so dass sich Zuschauer setzen konnten und so nach und nach einige Teilnehmer ihre (Alp)träume vortragen konnten.

Die Veranstaltung fand in der Tübinger Altstadt statt. Entsprechend waren auch primär Alt- und Innenstadteinwohner vertreten, was sich z.T. auch zeigte. So gab es deutlichen Widerspruch gegen meine Äußerung, dass Tübingen sehr grün (i.S.d. Farbe/Natur, nicht der Partei) und freizügig bebaut sei. Die Kernstadt wurde eher als eng empfunden.

Nun ist Tübingen tatsächlich eine der grünsten Städte Deutschlands, die Altstadt ist nur "eng" in dem Sinn, dass es verwinkelte (eben mittelalterliche) Straßen gibt. Verlässt man die Innenstadt, so steht man direkt im Grünen. Die Hänge sind zu weiten Teilen nur spärlich bebaut, der Stadtkreis ist Grün, an die Nordstadt schließt sich der Schönbuch an.

Was das aber tatsächlich zeigt ist, dass die Stadt mehr für die Pflege der Grünanlagen tun müsste. Ansätze dafür gibt es einige. So könnten bspw. engagierte Bürger Patenschaften für Grünflecken übernehmen, oder die Stadt könnte versuchen, die "Wiederbegrünung" über Spenden, Tourismusförderung, oÄ zu finanzieren.

Aber genug davon. Hauptpunkte bei der Veranstaltung waren der Verkehr (nach den Debatten um die unsägliche City-Maut kein Wunder) und die Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt, die Beschilderung der Stadt, die Attraktivität der Stadt zum Einkaufen und verschiedene soziale Themen (vom Jugendcafé, über ein Vereinshaus und der Stärkung ehrenamtlichen Engagements bis zu einer Debatte über die Mietpreise und Altersarmut und die Vor- und Nachteile des geplanten Alkoholverbots auf öffentlichen Plätzen). Read more »

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