Tätigkeitsbericht BuVo 2012-2013

9. Dezember 2013 - 10:18 |

Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass mein Rechenschaftsbericht noch nicht im Wiki ist. Sorry - dachte er wäre online.

Aus praktischen Gründen also hier:

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Name: Sebastian Nerz

Funktion: Stellv. Bundesvorsitzender

Berichtszeitraum: 29. April 2012 bis 30. November 2013

(Stand: 17. November 2013)

1. Formelle Aktivitäten

Die Teilnahme an den regelmäßigen virtuellen Vorstandssitzungen erfolgte regelmäßig, genauso wie die Erledigung des Brief- und Email-und sonstigen Geschäftsverkehrs. Nicht alle Einzelanliegen konnten im Berichtszeitraum beantwortet werden. Nicht alle Bürger- oder Mitgliederanfragen wurden beantwortet. Zum Teil hatte dies zeitliche Gründe und einzelne Anfragen wurden priorisierten Arbeiten nachgeordnet, zum Teil erfolgt eine Weiterleitung an Zuständige oder erfolgte eine Bearbeitung durch meine Assistentin. Anfragen wurden aber stets zur Kenntnis genommen.

Neben den virtuellen Vorstandssitzungen wurden die Präsenzsitzungen des Bundesvorstands in den verschiedenenen Städten regelmäßig besucht. Bedingt durch Krankheit und die Geburt meines Sohnes ist die Teilnahme an zwei Sitzungen ausgefallen.

Zu meinen Aktivitäten gehörte auch das Einholen von Stimmungsbildern, die Vermittlung der Tätigkeiten und Entscheidungen des Bundesvorstandes, die Klärung von Streitigkeiten zwischen Landesverbänden und/oder Mitgliedern mit dem Bundesvorstand. Diese wurden wahrgenommen oder im Sinne der Geschäftsordnung des Bundesvorstandes weitergegeben.

2. Aktivitäten gemäß Geschäftsordnung des Bundesvorstands

Gemäß Geschäftsordnung des Bundesvorstandes war ich ursprünglich für die Vorbereitung der Bundestagswahl zuständig. Später habe ich die Organisation der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Markus Barenhoff übernommen. In diese Zeit fielen Entscheidungen zur Umstrukturierung der SG Presse, mehrere Personalentscheidungen für die Pressestelle und eine grundsätzliche Umstellung einiger Prozesse. Unter Anderem wurden SG Presse und Pressesprecher organisatorisch getrennt, Themenkataloge entworfen und Arbeitsgruppen stärker in die Erstellung von Pressemitteilungen eingebunden.

Bei einem Teil meiner Empfehlungen folgte mir der Bundesvorstand nicht, was im späteren Verlauf zu den von Christophe Chan Hin erwähnten Reibungen führte. Die Pressearbeit wurde in meiner Zeit deutlich verbessert, konnte aber noch nicht auf das erhoffte Niveau gebracht werden. Hier fehlte es schlicht an Mitarbeitern, weshalb Vorbereitungen für weitere bezahlte Stellen getroffen und später von Christophe umgesetzt wurden. Nicht zuletzt mangelte es hier an der Vernetzung mit Landesverbänden und gab es Reibungen mit einzelnen Kandidaten, die einer Parteistrategie nicht folgen wollten. Die grundsätzliche inhaltliche Linie war hier im Bundesvorstand und in einer Parteiweiten Umfrage abgestimmt worden.

Entworfen aber aus Zeitgründen vor dem BPT 2013.1 nicht umgesetzt wurde eine Restrukturierung der Öffentlichkeitsarbeit. Ein ähliches Konzept wurde dann von Christophe ebenfalls entworfen und schlussendlich umgesetzt.

In der Vorbereitung der Bundestagswahl gab es vor Allem in der Anfangszeit eine Vielzahl von Entscheidungen. Mehrere Arbeitsgruppen mit z.T. Wöchentlichen Treffen wurden eingerichtet, mehrere Konferenzen und Barcamps organisiert. Es gab mehrere Ausschreibungen für Mitarbeiter und Moderatoren. Unter Anderem wurden Kampagnenvernetzungen, Howtos, AV, etc ausgeschrieben und besetzt. Nicht zuletzt fielen in meine Zeit einige grundsätzliche Entscheidungen wie die zur Medienstrategie, zu den Plakaten und grundsätzlichen Flyerdesigns, Ausschreibungen, Umfragen und Entscheidungen zur grundsätzlichen Strategie der Wahl und Ähnliches. Die Ergebnisse wurden in mehreren Mumblerunden, bei der Marina Kassel 2013.1 sowie in Schriftform präsentiert und dienten als Grundlage für spätere Entscheidungen zur Bundestagswahlvorbereitung. Ebenfalls in dieses Ressort fiel die Arbeit der PG Bundestagswahl. Dort entstanden u.A. HowTos und Informationssammlungen wie beispielsweise zu den Rahmenbedingungen der Durchführung von Aufstellungsversammlungen, etc

Auch die Vorbereitung der Abgeordnetenwatchprofile, Sammlung der Kandidatendaten, etc wurde zentral angestoßen und erfolgreich umgesetzt.

Damit wurde eine Basis geschaffen, auf die aufbauend Landesverbände in ihrer eigene Arbeit, strategische Entscheidungen und Organisation aufbauen konnten. Den Ergebnissen der parteiweiten Umfrage folgend wurde aber keine strikte Parteilinie vorgegeben sondern eine erweiterbare Kernstrategie mit mehreren Komponenten entworfen.

Beide Bereiche habe ich nach der Nachwahl abgegeben. Die Pressearbeit an Christophe Chan Hin und die Wahlvorbereitung an Andreas Popp, nach dem Bundesparteitag 2013.1 war ich hier nur noch an zweiter Stelle zuständig.

Mitverantwortlich war ich auch für die Außenvertretung der Piratenpartei. In diesem Bereich wurden mehrere Interviews gegeben, Anfragen von Pressevertretern oder Schülern beantwortet, Vorträge gehalten und Konferenzen besucht. Auch die Organisation von Vorstandssitzungen lag, zusammen mit Markus Barenhoff, in meiner Verantwortung.

Nicht zuletzt war ich für die Flaschenpost zuständig. Hier ist allerdings kaum Arbeit für den Bundesvorstand entstanden.

 

3. Sonstiges

keine besonderen Berichtspunkte

4. Nebeneinkünfte/gewährte Vorteile:

Eine Vollständige Liste aller Einkünfte, Geschenke, oder Ähnlichem habe ich in meinem Blog veröffentlicht: http://www.tirsales.de/content/treffen-und-geschenke

Tübingen im November 2013

gez.

Sebastian Nerz

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