Unsortierte Gedanken zur Gewöhnung

5. Februar 2013 - 15:01 |

Menschen sind seltsame Kreaturen. Durchaus geneigt sich an alles zu gewöhnen und sehr flexibel in ihren Denkstrukturen. Da wird heute einfach so akzeptiert, was früher zu radikalen Reaktionen geführt hätte.

Ich denke da jetzt leider weniger an die selbstverständliche Akzeptanz von Linkshändern oder roten Haaren, sondern vielmehr an sogenannte Sicherheitspolitik.

Noch vor wenigen Jahren sind die Menschen auf die Straße gegangen, wenn der Staat grund- und sinnlos Unmengen an Daten von ihnen erheben wollte. Dies führte zu einigen bahnbrechenden Urteilen - Recht auf informationelle Selbstbestimmung etc. Heute ist das vielen leider völlig egal. Der Zensus, die sinnlose GEZ-Schnüffelbehörde, Funkzellenabfragen (und damit die Unterwanderung des grundgesetzlich garantierten Rechtes auf Demonstrationsfreiheit), Kameraerfassung auf öffentlichen Plätzen, etc - all das wird anstandslos akzeptiert. Wir sind wie S

chafe geworden, die Träge (oder hypnotisiert) auf einer Weide stehen und sich an die Wölfe und den täglichen Überfall gewöhnt haben.

Es wird Zeit, dass wir aufwachen.

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