Im Feuilleton der FAZ wurde ein kleiner Text von mir zum Thema "Nachhaltigkeit" veröffentlicht. Vielen Dank an die FAZ für die Chance und das tolle Bild :-)

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To the extent possible under law, Sebastian Nerz has waived all copyright and related or neighboring rights to this Work, Kurz verlinkt: Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge! .

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  1. Sigmata (nicht überprüft) on 4. April 2012 - 21:17

    Das Einzige das unerschöpflich ist ist der Verstand!
    Pro Programmpunkt: Die Ressource Bildung soll diskriminierungsfrei jedem zur Verfügung stehen!
    Nur der Verstand kann neue Wege finden um erschöpfliches (ÖL) zu umgehen oder zu ersetzen!

  2. Gast (nicht überprüft) on 20. März 2012 - 20:16

    Herr Nerz,

    Ihnen persönlich nehme ich durchaus ab, dass Sie mit der Schuldenmacherei aufhören wollen.
    Sie sind ja auch Schwabe.
    Aber wie soll ich das einer Partei abnehmen, die viel Geld ausgeben will indem sie ein Bedingungslosen Grundeinkommen oder einen kostenlosen ÖPNV beschließt und dabei nicht mal ein schlüssiges Finanzierungskonzept mit beschließt?

  3. Martin Gründel (nicht überprüft) on 20. März 2012 - 11:44

    Interessanter Text und ich stimme Ihnen zu, was die Nachhaltigkeitsdebatte, die Ehrlichkeit von Politikern und der Neustrukturierung unseres Staates angeht.

    Das Problem ist nur, wie schaffen wir es der Verschwendung ein Ende zu setzen? Kaufe ich nur alle 5 Jahre ein neues iPad anstatt jährlich, dann hat das natürlich Konsequenzen für die Leute, die die Dinger herstellen. Und so ist es mit all den schönen Sachen, die uns glauben lassen, dass sie uns glücklicher machen.

    Nur was sollen die ganzen Leute dann machen? Gibt es dazu auch Ideen?

  4. Decroissance (nicht überprüft) on 19. März 2012 - 20:20

    Sehr guter Artikel, bin froh das die Piratenpartei die erste und einzige Partei ist in deren Programm das übliche gelaber vom Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen nicht vor kommt ;)

    Durch den technischen Fortschritt werden Arbeitskräfte überflüssig. Diese lassen sich nur wieder in Arbeit führen wenn die Wirtschaft wächst und somit neue Jobs entstehen welche die alten ersetzen. Vollbeschäftigung im Zeitalter des technischen Fortschritts ist somit nur möglich wenn die Wirtschaft immer weiter Wächst, das das nicht ewig funktioniert ist klar.

    Für die etablierten Parteien scheint es unvorstellbar zu sein wenn das Wachstum und Vollbeschäftigung kein Ziel mehr sein sollen. Allein das Steuersystem des jetzigen Staates welches auf der Besteuerung von Arbeit (Wohlgemerkt Menschlicher Arbeit denn Maschinen werden nicht besteuert) aufbaut würde dann in erhebliche Schieflage geraten.

    Für eine Postwachstumsgesellschaft muss also viel umgebaut und neu strukturiert werden. Eine schwierige Aufgabe aber einer welcher wir und schon sehr bald werden stellen müssen spätestens wenn Peak Oil näher rückt. Statt weiter die Konsumistische Ideologie zu verfolgen sollten wieder andere Werte in den Fordergrund rücken, wie Familie, Kultur, Gesellschaftliches Engagement usw. Also weniger Arbeit, weniger Konsum dafür mehr Leben.

    So gesehen ist die Wachstumsrücknahme im grunde sogar aus einer Konservativen Sicht zu beführworten.

  5. Canabbaia (nicht überprüft) on 22. März 2012 - 6:30

    Wie soll uns der Wachstumsverzicht retten, wenn wir jetzt schon 2,7 Erden verbrauchen?
    Und was hat Ressourcen-Nachhaltigkeit mit finanzpolitischer Nachhaltigkeit zu tun?
    Und, ach ja, so einfach ist die Umweltrettung:
    "Wir müssen wieder lernen, Zufriedenheit abseits des Ressourcenverbrauches zu finden. Dann klappt es auch wieder mit den Nachbarn und der Nachhaltigkeit" - ???
    Werden uns die Piraten Zufriedenheit in Bescheidenheit beibringen (oder eines Tages 'beibiegen')?
    (Und was bitte klappt mit welchen Nachbarn? Sind die Griechen bald geldlos glücklich?)